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Ein
gutes Marketing ist unbezahlbar.
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ScoreLetter Nr. 33 - Ausgabe 12. September 2007
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Liebe
Marketinginteressierte
Er erreicht zur Zeit rund 1'237 an Marketing
interessierte Leserinnen und Leser, vorwiegend aus der Schweiz, aber auch aus
Deutschland und Österreich.
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Heute zum Thema: Kundenrückgewinnung - brachliegendes Potenzial
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Im Gegensatz zur Akquisition von Neukunden und der Pflege und Bindung von bestehenden Kunden ist die Rückgewinnung von verlorenen Kunden in Unternehmen heute noch kaum ein Thema. Gerade hier liegt aber ein enormes Potenzial brach.
Die Gewinnung von Neukunden ist in vielen Branchen völlig ausgereizt. Die
Märkte sind gesättigt und Neu-/Erstkunden werden immer seltener. Wachstum zu
generieren wird schwieriger und gelingt fast
ausschliesslich
zu Lasten von Mitbewerbern, nicht selten über ruinöse Preiskämpfe. Auch der
Aufwand für die Pflege und die Bindung von bestehenden Kunden nimmt stetig
zu. Klassische Kundenbindungsstrategien funktionieren kaum noch, denn der
moderne Kunde ist bestens informiert, kritisch und flatterhaft.
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2. Drei Arten von Kunden generieren Umsatz
Grundsätzlich können Unternehmen auf drei Arten Umsatz generieren:
Durch loyale Kunden: Dies sind zufriedene Kunden, die emotional mit dem Unternehmen und seinem Marktleistungen verbunden sind und die deshalb freiwillig, gerne und immer wieder kaufen und zu aktiven Empfehlern werden. Das ist die ergiebigste Art.
Durch neue Kunden:
Dies sind Kunden, die zum ersten Mal in einem Unternehmen kaufen.
Dies ist die aufwendigste und
kostenintensivste Art.
Dies ist die am wenigsten
beachtete Möglichkeit.
Das Schattendasein, dass die Kundenrückgewinnung heute noch führt, ist unberechtigt, denn das brachliegende Potenzial ist enorm und die anfallenden Kosten im Vergleich zur Neukundengewinnung deutlich geringer.
1. Identifikation der verlorenen Kunden
2. Analyse der Verlustgründe
3. Massnahmen zur Rückgewinnung
4. Erfolgskontrolle und Prävention
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Diese Phase der Identifikation
«Reduzierer»: Sie haben überwiegende Teile ihres Geschäftsvolumen ausgelagert und müssen als abgewandert betrachtet werden.
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Dafür sind unter anderem diese Fragen hilfreich:
Was genau ist konkret vorgefallen?
Worin waren wir schlechter als unser Mitbewerber?
Welches sind die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden?
Wie können wir Kunden begeistern, verblüffen?
Im
persönlichen Gespräch bekommt der Interviewer oft wertvolle Informationen
über die wahren Gründe, die zu einem Wechsel führten aber auch über die
Vorstellungen und Bedürfnisse der Kunden. für die Befragung gilt die Regel:
Je persönlicher je besser.
Ein zuvorkommendes und kundenorientiertes Reklamationswesen zahlt sich also
auch hier aus und ist ein absolutes Muss.
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5. Die Massnahmen zur Rückgewinnung
Grundsätzlich gibt es verschiedene Motivatoren, wie Kunden versöhnlich gestimmt werden können:
emotionale
wie persönliche Entschuldigungen, Erklärungen und Gespräche,
Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Akzeptanz sowie Anerkennung der
Wichtigkeit des Falls, respektive des Kunden
Natürlich können die verschiedenen Motivatoren miteinander kombiniert
werden. Im Zentrum sollte aber immer eine längerfristige Reloyalisierug und
nicht ein kurzfristiger Soforterfolg stehen.
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6. Erfolgskontrolle und Prävention
Als zurückgewonnene Kunden gelten
diejenigen,
die eine beendete Geschäftsbeziehung wieder aufnehmen, eine Kündigung
widerrufen und/oder innerhalb eines definierten Zeitraumes ihre
Transaktionen/Bestellungen im üblicherweise zu erwartenden Rahmen
durchführen. Die beste Prävention ist die Loyalisierung der Kunden. Loyale
Kunden steigern die Wertschöpfung, die kaufen öfter, mehr und sie sind in
der Regel weniger preissensibel. Dazu kommt, dass loyale Kunden begeisterte
Kunden sind und das Unternehmen und seine Marktleistungen in ihrem Umfeld
weiter empfehlen – das macht sie besonders wertvoll.
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Konnte ein Kunde trotz aller
Bemühungen nicht zurück gewonnen werden, so
so waren die Anstrengungen und Massnahmen trotzdem nicht nutzlos.
Zum einen
konnten wertvolle Informationen über Kundenbedürfnisse und
Abwanderungsgründe gesammelt werden, zum andern können die gewonnen
Informationen zur Inszenierung eines «positiven Abschieds» genutzt
werden. Dabei wird der Kunde offiziell verabschiedet und die bisherige
Geschäftsbeziehung anerkannt, gewürdigt und verdankt. Damit wird dem Kunden
ein nachhaltig positiver Eindruck des Unternehmens vermittelt was die
Chancen für eine spätere Rückgewinnungsversuche massiv erhöht.
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Die Erfolgsautorin Anne M. Schüller zeigt in ihrem Buch "Come back!! in fünf Schritten auf, wie kleine und grosse Unternehmen verlorene profitable Kunden schnell und sicher zurück gewinnen. Die Neukunden-Akquisition ist in vielen Branchen ausgereizt, und die Bestandskundenpflege wird zunehmend beschwerlich. Klassische Kundenbindungsstrategien funktionieren nicht mehr. Die Wechselbereitschaft ist sozial akzeptiert - und sie steigt dramatisch. Da bleibt nur noch die dritte Säule im Kundenmanagement: Im verlorenen Kundenbestand schlummert ein beträchtliches Ertragspotenzial.
Come back!
– Wie Sie verlorene Kunden zurückgewinnen
von Anne M. Schüller, erschienen im orell füssli Management, ISBN
978-3-280-05242-6
http://www.scoremarketing.ch/bookshop/BookshopScoreMarketing.htm
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9. Ausblick auf den Score Letter Nr. 34
Der nächste Score Letter erscheint
am 5. Dezember 2007, dann zum Thema «Warum Kunden kaufen».
Ein Thema, das interessieren dürfte und ein Beitrag, der (fast) keine Fragen
offen lässt.
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Hier geht es zum ScoreLetter Archiv - 33 interessante Themen seit 2001
Hier finden Sie den ScoreLetter Nr. 33 als PDF auf unserer Webseite.
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Score Marketing, Christoph Portmann
Bergstrasse 96
CH - 8712 Stäfa
Telefon + 41 44 926 36 00
E-Mail
chportmann@ScoreMarketing.ch
Internet www.ScoreMarketing.ch
Erscheinung vierteljährlich, geht an 1'237 Empfänger in CH, D und A.
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Wenn Sie zukünftig auf den Score Letter verzichten möchten, dann klicken sie hier: <delete>. Wenn Sie uns den Grund dazu per Mail mitteilen und/oder uns an Ihre Freunde, Bekannte oder Geschäftspartner weiterempfehlen, sind wir Ihnen sehr dankbar.pan>
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