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Beratung
und Begleitung von Unternehmen in den Bereichen Marketing, Verkauf und
Internet.
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| Heute zum Thema: Dienstleistungsmarketing - Prozess bestimmt Erfolg | |
| 1. | Einführung ins Thema Dienstleistungsmarketing |
| 2. | Dienstleistungen sind besonders |
| 3. | Externes Marketing - Unsichtbares sichtbar machen |
| 4. | Internes Marketing - ermöglichen, nicht verhindern |
| 5. | Qualität des Interaktionsprozesses - Wettbewerbsfaktor Nr. 1 |
| 6. | Auf den Punkt gebracht |
| 7. | Und jetzt noch was zum Schmunzeln |
| 8. | Ausblick auf den ScoreLetter Nr. 35 |
| 9. | Impressum |
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Text von Marianne Portmann Das Erbringen von Dienstleistungen stellt hohe Anforderungen an Unternehmen und dessen Mitarbeitende. Eine positive und angenehme Service- und Unternehmenskultur steht im Zentrum des internen Marketings, denn Studien beweisen: Kunden bewerten die Qualität während des Prozesses der Leistungserbringung höher als das Schlussergebnis. Die Dienstleistungen, wie beispielsweise das Befördern von Passagieren, das Beraten von Kunden oder das Reinigen von Büroräumlichkeiten, unterliegen grundsätzlich der gleichen Problematik. Erfolgreiche Dienstleistungen sind schnell kopiert, und eine klare Abgrenzung gegenüber Mitbewerbern ist eine echte Herausforderung. Ausschlaggebend für herausragende Dienstleistungen ist es, im Dreieck «Firma – Mitarbeitende – Kunde» eine Service- und Unternehmenskultur aufzubauen und zu etablieren, bei der sich alles um das aufeinander bezogene Handeln von Leistungserbringern (Mitarbeitende des Unternehmens) und Leistungsempfängern (Kunden des Unternehmens) dreht. Das Ziel ist, dem Kunden gegenüber das Leistungsversprechen voll und ganz zu erfüllen. Jan Carlzon, der ehemalige CEO der Skandinavischen Fluggesellschaft SAS, schuf in seinem gleichnamigen Buch im 1989 den Begriff «Moments of Truth», «Momente der Wahrheit». Seine Hauptaussage war, dass die Millionen von täglichen Kundeninteraktionen immer wieder darüber entscheiden, ob Kunden in Zukunft wieder SAS wählen oder sie aber eine andere Fluggesellschaft vorziehen, die einen vergleichbaren Service anbietet. Weshalb dies so ist, liegt in der Besonderheit von Dienstleistungen gegenüber Produkten begründet. |
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2. Dienstleistungen sind besonders Dienstleistungen sind immateriell und im Vorfeld nicht sichtbar. Häufig ist nach Beendigung des Dienstleistungsprozesses kein greifbares materielles Produkt vorhanden, sondern das Erlebte löst beim Empfänger Gefühle über eine nutzenstiftende Wirkung wie beispielsweise das «Wohlgefühl nach einer Massage» oder der «Gewissheit über eine sichere Softwarelösung» aus. Eine Dienstleistung lässt sich zudem nur zu einem gewissen Grad standardisieren. Diese Aussage bezieht sich vor allem auf die Prozesse bei der Leistungserbringung und nicht auf das Resultat. Weiter sind die Qualität je nach Servicekultur eines Unternehmens und die Motivation der involvierten Mitarbeitenden unterschiedlich. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, die Integration des sogenannten externen Faktors – n ämlich der Kunde, mit welchem die Erbringung der Dienstleistung untrennbar verknüpft ist. |
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3. Externes Marketing - Unsichtbares sichtbar machen Weil der Kunde sich im Vorfeld kein eigentliches Bild von einer Dienstleistung und den damit verbundenen Risiken oder Nutzen machen kann, orientiert er sich über das Sichtbare einer Firma, welches eine Art «Indikator» der zu erwartenden Leistung darstellt. Die Leistungsfähigkeit eines Dienstleistungsanbieters lässt sich im Vorfeld aufgrund von Prospekten und Broschüren, der Website, einem Messeauftritt oder anhand von Kundenreferenzen oder Kompetenznachweisen wie Zertifizierungen etc. abschätzen. Weiter ist es von Bedeutung, dass die richtigen Emotionen ins Spiel gebracht werden. Beispielsweise durch eine freundliche Begrüssung am Telefon, kompetente Beratung und die Vermittlung des Gefühls, dass auf alle Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen eingegangen wird. Kurz, dass man bei genau diesem Dienstleister in guten Händen ist. |
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4. Internes Marketing - Ermöglichen, nicht verhindern Das Ziel des internen Dienstleistungsmarketings ist es, die Mitarbeitenden optimal auf die Interaktion mit dem Kunden vorzubereiten. Dies wiederum gewährleistet, dass die Mitarbeitenden «im Moment der Wahrheit» – im Kundenkontakt – den bestmöglichen Service bieten. Dieses Denken und Handeln wird von vier Faktoren bestimmt: 1. Geeignete Organisationsstrukturen, Unternehmensprozesse und Arbeitsabläufe ermöglichen und erleichtern den Mitarbeitenden die Ausführung ihrer Tätigkeit. Funktionsbeschreibungen, die kongruente Definition von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung sowie dienliche Hilfsmittel wirken zudem positiv und motivierend. 2. Die Schaffung eines betrieblichen Umfeldes, das kunden- und marktorientiertes Verhalten erlaubt und bei der Ausführung entsprechende Werthaltungen in Form von Anerkennung materieller und immaterieller Art fördert und unterstützt. Dabei müssen die Unternehmensgrundsätze von den Vorgesetzten aktiv vorgelebt und die erwünschten Verhaltensweisen den neuen Mitarbeitenden mündlich und schriftlich mitgeteilt werden. Ein Verweis auf das Unternehmensleitbild, das im Internet aufgeschaltet ist, genügt definitiv nicht. Weiter gehören das Aufbauen und Leben einer vernünftigen Fehlerkultur und das Fördern von Grosszügigkeit und Kulanz den Kunden gegenüber dazu. 3. Bereits bei der Einstellung wird darauf geachtet, dass die zur Unternehmenskultur «passenden» Mitarbeitenden evaluiert und eingestellt werden. Die kontinuierliche Vermittlung von fachlicher und persönlicher Kompetenz aktiviert zudem individuelles Können. 4. Die meisten Menschen sind motiviert. In vielen Firmen aber gibt es eingebürgerte Verhaltensweisen, die die Motivation bald ins Gegenteilige verwandeln. Das individuelle Wollen der einzelnen Mitarbeitenden ist schliesslich der Auslöser von kunden-, bedürfnis- und marktorientiertem Verhalten. Es gilt, latent vorhandene Verhaltensbereitschaften zu identifizieren und durch geeignete Anreize zu aktivieren. Neben diesen konkreten Massnahmen geht es beim internen Dienstleistungsmarketing primär um die Gestaltung einer positiven Unternehmens- und Servicekultur, nach der sich alle Bemühungen auf die viel zitierten «Moments of Truth» konzentrieren. Damit das extern abgegebene Versprechen eingelöst werden kann, werden in der Praxis oft Projektteams aus den Bereichen strategische Führung, Human Resources, Marketing und Vertrieb und Vertreter der Mitarbeitenden für die gemeinsame Planung und Umsetzung des internen Dienstleistungsmarketings zusammengestellt. |
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5.
Qualität des Interaktionsprozesses
- Wettbewerbsfaktor Nr. 1 Qualit ät zu messen und zu steuern ist gerade bei Dienstleistungen komplex. Dies liegt an den vorgängig beschriebenen Besonderheiten von Dienstleistungen. Ein nutzenstiftendes Resultat wird nicht in grossen Stückzahlen am Fliessband produziert, sondern es entsteht im interaktiven Kundenkontakt zwischen verschiedenen daran beteiligten Personen. Dies bedeutet, dass der Kunde den Erfüllungsgrad des Leistungsversprechens (Qualität) bereits im laufenden Prozess bewertet. Dadurch ergeben sich unendlich viele sogenannte «Moments of Truth» oder eben «Momente der Wahrheit».Greift also das interne Marketing und können bzw. wollen die Mitarbeitenden den bestmöglichen Service in den vielen Momenten der Wahrheit bieten und leisten, dann ist dies heute die herausragende Möglichkeit zur Differenzierung gegenüber den immer zahlreicher auftretenden Mitbewerbern und sich immer gleicher werdenden Produkten. Eine positive Unternehmens- und Servicekultur zusammen mit motiviertem Personal bewirken also, dass Leistungen als einzigartig wahrgenommen werden und kaum kopiert werden können. |
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7. Und jetzt noch was zum Schmunzeln • Der Name des Duftwässerchens «Irish Mist» war für den deutschen Markt nicht geeignet. Hierzulande kennt man es nun unter den Namen «Irish Moos» • Auch FORD unterlief bei dem Export des Lastwagens «Fiera» der Fehler, die spanische Bedeutung des Modelnamens nicht überprüft zu haben. Dieser heisst nämlich übersetzt «hässliche alte Frau». • Ein vom Schwedischen in das Englische übersetzter Anzeigentext las sich in einer koreanischen Zeitschrift, wenn man ihn frei und rücksichtsvoll in das Deutsche übersetzte, wie folgt: «Nichts saugt so hundsmiserabel wie ein Elektrolux-Staubsauger.» • Die Missachtung regionaler Gepflogenheiten hatte auch für einen amerikanischen Waschmittelhersteller Folgen. Dieser schaltete Mitte der 80er Jahre eine Anzeige, die links einen Berg schmutziger Wäsche, das Produkt in der Mitte und rechts als Ergebnis einen Berg sauberer Wäsche als Motiv hatte. Was aber nicht beachtet wurde: Araber lesen von rechts nach links. Das Produkt floppte... |
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Wir danken alles unseren Lesenden für Ihr Interesse am Score Letter und wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2008. Privat und beruflich wünschen wir Ihnen zudem nur das Beste, viel Erfolg und vor allem Gesundheit. |
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8. Ausblick auf den Score Letter Nr. 35 |
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Score
Marketing
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| Wenn
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