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Beratung
und Begleitung |
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Heute zum Thema: Social-Network-Marketing - Xing, Facebook, Twitter & Co. |
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| 1. | Einführung ins Thema "Social-Network-Marketing" |
| 2. | Die Macht der Masse |
| 3. | Geschäftliches und Privates trennen |
| 4. | Xing - das Business Netzwerk |
| 5. | Facebook - eher privat, aber auch geschäftlich |
| ► | Jubiläums-Wettbewerb: 40x Score Letter seit 2001 - die Gewinner |
| 6. | Micro Blogging mit Twitter |
| 7. | Aktiv und gepflegt muss es sein |
| 8. | Impressum |
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1. Einführung ins Thema - Social-Network-Marketing Die klassische Kommunikation und Werbung basiert auf dem schlichten Versenden von Inhalten und Botschaften. Diese werden von der Zielgruppe entweder beachtet oder aber schlicht ignoriert. Web 2.0 gibt Kunden und Konsumenten eine gewichtige Stimme, die inzwischen oft lauter und wirkungsvoller als die der grossen Konzerne ist. Das Web 2.0 revolutioniert das Marketing. Das digitale Empfehlungsmarketing ist auf dem Vormarsch, Social-Networking-Plattformen spielen dabei eine wichtige Rolle.► Dieser Newsletter basiert auf einem Fachbeitrag aus der Feder von Christoph Portmann, der im Organisator, dem Magazin für KMU, in der Ausgabe 8-9/09 erschienen ist. Sie können den ungekürzten Beitrag mit diesem Link als PDF bestellen. |
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Die Bezeichnung Web 2.0 bezieht sich primär auf die veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internets. Inhalte werden nicht mehr zentralisiert verbreitet, sondern von einer Vielzahl mit «Social-Software» untereinander vernetzter Benutzer erstellt, bearbeitet und verteilt. Im Marketing wird versucht, vom Push-Prinzip (Stossen > aktive Verteilung) zum Pull-Prinzip (Ziehen > aktive Teilnahme und Sammeln von Inhalten) zu gelangen und Nutzer dazu zu motivieren, Webseiten von sich aus mit zu gestalten, Feedback zugeben und ihre Meinung aktiv kundzutun.
Wenn jemand am Stammtisch seinen Kollegen vom neuen Handy
schwärmt oder über das Ferienhotel lästert, erzielt er zwar eine Wirkung, aber
diese ist auf die Leute in seinem engeren Umkreis beschränkt. Durch das moderne
Internet hat praktisch jeder Mensch die Möglichkeit, seine Erfahrungen und seine
Meinung einem weltweiten Publikum mitzuteilen und dauerhaft zur Verfügung
zustellen. Kunden können so ihre positiven und negativen Erfahrungen und
Empfehlungen mit der ganzen Welt teilen. |
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3. Geschäftliches und Privates trennen Soziale Netzwerke vernetzten Menschen und erleichtern die Kommunikation unter Geschäftspartnern, Absolventen von Bildungsangeboten, Kollegen, Freunden, Familienangehörigen, Gleichgesinnten und Unbekannten. Das funktioniert, indem man als Teilnehmer sein Profil auf einer sogenannten Social-Network-Plattform veröffentlicht. Dazu richten die Teilnehmer ein je nach Plattform kostenlos odergegen eine geringe Gebühr, ein Profil ein. Dann geht es daran, sein Profil mit Informationen anzureichern. Dabei stellt ich die Frage, wie viel persönliches jemand von sich preisgeben will oder soll. Es gilt der Grundsatz, dass einmal im Internet veröffentlichte Angaben kaum mehr zu löschen sind und in Form von Kopien in Speichern (Caches) auf ewig im weltweiten Datendschungel archiviert bleiben. Immerhin ist es in der Regel so, dass die Informationen nicht für alle sichtbar sind. Nur Leute, mit man explizit in sein Beziehungs-oder Kontaktnetz (Freundeskreis genannt) einlädt und bestätigt, bekommen die Angaben zu Gesicht.
Deshalb macht es Sinn, zwischen privaten- und rein
geschäftlichen Kontakten zu unterscheiden und dafür Profile mit
unterschiedlichem Informationsgehalt auf verschiedenen Portalen einzurichten.
Xing eignet sich für die beruflichen, Facebook eher
für den Aufbau und die Pflege von privaten Kontaktnetzen. Während für
ältere Generationen das Internet vor allem eine riesige Bibliothek und
Wissensdatenbank darstellt, erfüllen Facebook, MSN und Co. für heutige Teenager
die Funktion, die früher Jugendtreffs oder der Dorfplatz der «Töffligeneration»
inne hatten. Hier werden neue Kontakte geknüpft und bestehende gepflegt und
vertieft und vor allem kommuniziert und geflirtet – der Computer wird zur
sozialen Maschine und für sie zum wichtigen, virtuellen Treffpunkt. Auch die
ältere Generation kann das Internet und seine Möglichkeiten für sich nutzen und
aktives Beziehungsmarketing betreiben. |
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4. Xing - das Business-Netzwerk Gerade im geschäftlichen Bereich ist ein weit verzweigtes Beziehungs- und Kontaktnetz von unschätzbarem Wert. Um ein solches aufzubauen, bietet sich die Plattform Xing an. Hier können Fachleute und Führungskräfte der verschiedensten Branchen ihre Profile einstellen und miteinander verknüpfen. User können sich zudem in Fach- und Interessengruppen zusammen schliessen und dort Informationen und Wissen austauschen.
Aus Unbekannten werden so Bekannte, Freunde, Kunden und Botschafter, die sich persönlich kennen und sich aus Überzeugung weiterempfehlen. Xing bietet neben dem Netzwerken und den Fachgruppen einen zusätzlichen Nutzen in Form von komfortablen Suchmöglichkeiten, mit denen mit verschiedenen Kriterien effizient im gesamten Netzwerk nach Personen, Angeboten, Leistungen, Ausbildungen etc. gesucht werden kann. Immer wieder höre ich, dass Mitglieder von Xing für ihr Unternehmen zu Aufträgen kommen, Mitarbeiter gefunden oder attraktive Stellenangebote bekommen haben. Das Xing-Portrait des Autors: www.xing.com/profile/Christoph_Portmann |
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5. Facebook - eher privat aber auch geschäftlich Profile auf Facebook und MySpace (in Europa nicht so stark verbreitet) lassen sich mit Fotos, Videos, Tondateien, persönlichen Kurzmeldungen etc. sehr stark personalisieren und emotionalisieren. Mitglieder können viel Privates von sich preisgeben, allerdings haben nur eingeladene und bestätigte Personen, sogenannte «Freunde» die Möglichkeit, diese (sensiblen) Daten einzusehen. Auch Facebook lässt sich geschäftlich nutzen, denn auch Unternehmen, Destinationen, Marken, Selbständige und Künstler können Profile eröffnen. Ein Profil bei Facebook ist übrigens kostenlos. Das Portal finanziert sich mittels bebilderten Werbeanzeigen, die am rechten Bildrand eingeblendet werden. Als Besonderheit können diese Anzeigen von den Usern bewertet und kommentiert werden, was dem Werbetreibenden wiederum wertvolle Rückschlüsse auf seine Werbesujets gibt. Das Facebook-Portrait des Autors: www.facebook.com/chportmann
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Eine weitere Möglichkeit von Marketing via eines Sozialen-Netzwerkes bietet der Microblogging-Dienst «Twitter». Dessen Idee des beruht darauf, dass registrierte Autoren kurze Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen verfassen, versenden und diese von interessierten Benutzern abonniert werden können. Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Beitrag sind möglich und willkommen.
Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation im geschäftlichen Bereich dienen. So können Firmen News über das eigene Unternehmen, Produktinnovationen, Termine etc. mit kurzen Botschaften mit Links auf die Webseite einfach und schnell kommunizieren.
Das Twitter-Portrait des Autors: www.twitter.com/scoremarketing
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7. Aktiv und gepflegt muss es sein
Unternehmer und Marketingverantwortliche sollten heute die Möglichkeiten des digitalen Marketing kennen, wenn sie in diesem Bereich nicht ins Hintertreffen und das Feld den Jüngeren überlassen wollen. Ein Profil bei Xing ist aus unternehmerischer Sicht empfehlenswert. Facebook mit seinem emotionalisierten Profilen bietet ebenfalls interessante Optionen ist aber primär auf einen privaten Nutzerkreis ausgerichtet. Auch Twitter bietet spannende Möglichkeiten.
Alle Portale haben gemeinsam, dass sie nur wirklich einen Nutzen bringen, wenn die Profile aktuell sind und die Kontakte/Freundschaften aktiv gepflegt und das Feedback von Kunden nicht gescheut wird. Der Aufwand für die Pflege eines Profils beträgt pro Tag wenige Minuten, es ist kostengünstig, kann viel bringen und nicht zuletzt auch ein bisschen Spass machen. er Score Letter Nr. 42 erscheint Mitte Dezember 2009.
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Dieser Newsletter basiert auf einem Fachbeitrag aus der Feder von Christoph
Portmann, der im Organisator, dem Magazin für KMU, in der Ausgabe 8-9/09
erschienen ist. Sie können
den ungekürzten Beitrag mit diesem Link als PDF bestellen. |
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Der nächste Score Letter mit Nr. 42 erscheint am 15. Dezember 2009.
Score
Marketing
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